Der Ministeriumssprecher Johannes Dimroth sagte der Zeitung, dass dem Offizier vom BAMF der Status des sogenannten subsidiären Schutzes gewährt wurde, sei eine „krasse Fehlentscheidung, wie sie nicht passieren darf“. In einer internen Revision werde daher seit Dienstag geprüft, „ob es neben dem Einzelfall Franco A. möglicherweise auch systematische Mängel im Verfahren beim BAMF gab“. Zu diesem Zweck werden den Angaben zufolge jeweils tausend positive Asylentscheidungen von Bewerbern aus Syrien und Afghanistan aus dem Zeitraum vom 1. AnzeigeDie Affäre um Franco A. hatte Ende vergangener Woche mit der Bekanntgabe der Festnahme des Oberleutnants begonnen. Am Wochenende war dann bekanntgeworden, dass der Bundeswehr in Zusammenhang mit seiner Masterarbeit schon seit 2014 Hinweise auf eine rechtsextreme Gesinnung des Offiziers vorlagen, ohne dass eingeschritten wurde.
Source: Die Welt May 05, 2017 06:33 UTC