Wegen der verschärften Sicherheitslage will nun auch die Hilfsorganisation Sea Eye keine Rettungseinsätze mehr im westlichen Mittelmeer fahren. Wegen der verschärften Sicherheitslage will nun auch die Hilfsorganisation Sea Eye keine Rettungseinsätze mehr im westlichen Mittelmeer fahren. Nach Ärzte ohne Grenzen will auch die Organisation Sea Eye vorerst keine Einsätze zur Rettung von in Seenot geratenen Flüchtlingen im westlichen Mittelmeer mehr fahren. Grund dafür sei eine veränderte Sicherheitslage, nachdem die libysche Regierung eine unbestimmte und einseitige Ausdehnung ihrer Hoheitsgewässer angekündigt hatte - verbunden mit einer expliziten Drohung an private Nichtregierungsorganisation, teilte die Gruppe aus Regensburg am Sonntag mit. Wir können dies auch gegenüber unseren Crews nicht mehr verantworten“, sagte Sea-Eye-Gründer Michael Buschheuer.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung August 13, 2017 07:30 UTC