Wie gerechtfertigt das ist, zeigt ein Geschehen, das im August 2018 aus China gemeldet wurde: Erstmals war dort bei einem verendeten Schwein ASP festgestellt worden. In Europa sind vor allem östliche Länder von der Tierseuche betroffen, die für Menschen absolut ungefährlich ist. So wurden dem Friedrich-Loeffler-Institut, das im Auftrag der Bundesregierung Forschungen auf dem Gebiet der Tiergesundheit unternimmt, seit Jahresbeginn aus Rumänien 1586 ASP-Fälle bei Haus- und 569 Erkrankungen bei Wildschweinen gemeldet. Prävention steht zwar stets im Vordergrund aller Bemühungen, doch eine Maßnahme, die viele Krankheiten zu verhüten hilft, greift bei der Afrikanischen Schweinepest nicht: die Impfung. Wie er ankündigte, werden Bund und Länder in den kommenden Tagen und Wochen ihren Austausch in punkto ASP intensivieren und über mögliche weitere Maßnahmen »transparent informieren«.
Source: Neues Deutschland November 18, 2019 15:33 UTC