Doch bis dahin müssen Musiker, Veranstalter und die vielen Selbstständigen oder Kleinunternehmer erst einmal die derzeitigen Einbußen verkraften. Diese Woche prognostizierte das Kompetenzzentrum Kultur-und Kreativwirtschaft des Bundes in einer Analyse der Musikwirtschaft einen Schaden von bis zu 5,1 Milliarden Euro. Bei einem vergleichsweise günstigen Verlauf der Krise sehen die Autoren einen Einbruch von 1,9 Milliarden Euro. Mit etwa 3,6 Milliarden Euro sei der Live-Bereich am stärksten gebeutelt. Im Gegensatz zu Veranstaltern oder Künstlern, deren Touren ausfallen, spüren Plattenlabels die Auswirkungen der Coronakrise teils erst mit Verzögerung.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung April 04, 2020 19:52 UTC