Fotografie: Die Kamera als Waffe - News Summed Up

Fotografie: Die Kamera als Waffe


Ihre politische Überzeugung und ihre Arbeit als Fotografin gingen Hand in Hand. Bereits mit 16 Jahren engagierte sich Edith Suschitzky im Haus der Kinder, einer von der Montessori-Pädagogik inspirierten Institution. Es liegt auf der Hand, dass am Beginn ihres fotografischen Werkes der Impuls stand, mit der Kamera als »Waffe« über die Wirklichkeit schonungslos aufzuklären und so die Arbeiterbewegung zu unterstützen. Weil sich Edith Suschitzky bei ihrem zweiten Londoner Aufenthalt mit britischen Kommunisten auf einer Kundgebung am Trafalgar Square zeigte, wurde der britische Geheimdienst auf sie aufmerksam, was zu ihrer Ausweisung führte. Unter diesem Druck zerstörte Edith Tudor-Hart viele Negative und Abzüge, die ihre Genossinnen und Genossen hätten belasten können.


Source: Junge Welt March 26, 2026 18:31 UTC



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