Ein Unbekannter ist Georges Rousse in Berlin nicht mehr. Die Galerie Springer hat den französischen Künstler seit 2011 in ihrem Programm und zeigt jedes Mal komplett andere Arbeiten. Das wäre das einfachste Verfahren, doch Georges Rousse trägt, was so hinzugefügt anmutet, direkt auf die Fläche auf, ohne zu zögern, hier und da den Untergrund zu bearbeiten, damit der monochrome Farbauftrag einen täuschenden räumlichen Effekt hervorbringen kann. Oder geht es Rousse um eine meditative Übung, zu der das große Format den Betrachter nachdrücklich einlädt? [Galerie Springer, Fasanenstr.
Source: Der Tagesspiegel June 08, 2020 09:56 UTC