Der Fund eines sehr alten Hundeschädels legt nahe, dass im heutigen Georgien Frühmenschen eng mit Wildhunden gelebt haben. AnzeigeIm Gebiet von Dmanisi im heutigen Georgien könnten schon vor mehr als 1,7 Millionen Jahren Frühmenschen und eurasische Wildhunde eng beieinander gelebt haben. Zuvor waren in der Region im südlichen Kaukasus mehrfach Frühmenschenschädel sowie einige Skelettteile aus der Zeit vor etwa 1,8 Millionen Jahren gefunden worden: Es ist der früheste direkte Hinweis auf die Anwesenheit von Homininen außerhalb Afrikas. AnzeigeDie auf ein Alter von 1,77 bis 1,76 Millionen Jahren datierten Überreste von Dmanisi stammen den Analysen nach wahrscheinlich von einem jungen, aber bereits ausgewachsenen Hund mit einem Gewicht von etwa 30 Kilogramm. Erst vor kurzem hatten Schweizer Forscher fünf etwa 1,8 Millionen Jahre alte Schädel aus Dmanisi untersucht.
Source: Die Welt July 30, 2021 10:52 UTC