"Es war eine Wahl pro Europa, pro Reformen und pro Zukunft", sagt Manfred Weber, der Fraktionschef der Europäischen Volkspartei. AnzeigeAuch Jens Geier, der Vorsitzende der Europa-SPD, ist froh: "Das weltoffene und fortschrittliche Frankreich ist mit einem blauen Auge davongekommen." In seinem Glückwünsch-Brief an Macron schreibt Juncker deshalb am Sonntagabend, dass er froh sei, dass er die Ideen, die Macron für ein starkes Europa hab,befürworte. Doch bei aller Euphorie - einfach wird das nicht. Er wird Kompromiss eingehen müssen, weil er sonst im französischen Parlament scheitern würde, bei dessen Wahlen im Juni seine Bewegung En Marche kaum eine Mehrheit erringen dürfte.
Source: Suddeutsche Zeitung May 07, 2017 19:52 UTC