Die zweitgrößte Übernahme in der Firmengeschichte von Fresenius ist geplatzt. Das habe die von Fresenius eingeleitete, unabhängige Untersuchung zu Tage gefördert. Das Angebot, mehr Zeit zu bekommen, um selbst weiter zu prüfen und Fresenius zusätzliche Informationen zur Verfügung zu stellen, hätten die Amerikaner abgelehnt. Die umstrittene Übernahme wurde für Fresenius damit zur Dauerbaustelle: Ursprünglich wollte Fresenius den Zukauf Anfang 2018 abschließen, aber auch die kartellrechtliche Prüfung zog sich. Der Umsatz sank um zehn Prozent auf 3,97 Milliarden Euro und der Nettogewinn ebenfalls um zehn Prozent auf 279 Millionen Euro.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung April 22, 2018 17:48 UTC