Zu Beginn des Prozesses um eine erfrorene Frau auf dem Großglockner in Österreich hat sich ihr angeklagter Freund mit einem emotionalen Statement an den Richter gewandt. Er wolle sagen, „dass es mir unendlich leid tut, was passiert ist, und wie es passiert ist“. An einem Wintermorgen vor gut einem Jahr war er mit seiner damals 33-jährigen Freundin zum Großglockner aufgebrochen. Die Behörde meint, dass er die mangelnde Erfahrung seiner Freundin nicht berücksichtigt und nicht für die nötige Ausrüstung gesorgt habe. Ein auf Alpin-Fälle spezialisierter Richter entscheidet darüber, ob der 37-Jährige für den Tod seiner Freundin zur Rechenschaft gezogen wird.
Source: Der Tagesspiegel February 19, 2026 16:05 UTC