Berlin (dpa) - Katar-Expertin Regina Spöttl von Amnesty International fordert von den Fußball-Verbänden und -Vereinen eine klarere Haltung in Bezug auf die Menschenrechtsverletzungen im Gastgeberland der WM 2022. Wir haben natürlich mit der FIFA gesprochen und mit diversen Vereinen wie dem FC Bayern, die Beziehungen nach Katar unterhalten." Amnesty hatte unter der Woche mitgeteilt, dass ausländische Arbeiter auf einer Baustelle der WM über Monate nicht bezahlt worden seien. Die betroffene Firma habe eine Geldstrafe erhalten, ihre Tätigkeiten seien ausgesetzt worden, bis alles Löhne bezahlt würden. Dem Emirat wird immer wieder vorgeworfen, dass dort ausländische Arbeiter ausgebeutet werden.
Source: Suddeutsche Zeitung June 14, 2020 08:14 UTC