Gemessen an einem Umsatz von rund 305 Millionen Euro erscheint eine Summe von 19 Millionen für den größten Sportfachverband der Welt verkraftbar. Doch die Bewältigung der WM-Affäre fällt in eine Zeit, in der der DFB vor massiven Investitionen in seine rund 145 Millionen Euro teure Akademie steht. „Der DFB ist unverändert der Auffassung, dass die Zahlung der 6,7 Millionen Euro betrieblich veranlasst war und deshalb zu Recht steuerlich als Betriebsausgabe geltend gemacht wurde. Demzufolge fehlt es auch an einer Grundlage für eine Versagung der Gemeinnützigkeit für das Jahr 2006”, heißt es in der Mitteilung. Denn aus dem Finanzbericht vom Juli geht hervor, dass in dem Abschluss für das Geschäftsjahr 2016 „keine Rückstellung für steuerliche Risiken” gebildet wurden.
Source: Handelsblatt October 20, 2017 13:53 UTC