Frühmorgens um fünf Uhr durchsuchten die Behörden elf Gebäude in Göttingen sowie ein Gebäude im nahen hessischen Kassel. Mehr zum ThemaBei der Pressekonferenz am Donnerstagmittag präsentierten die Behörden zudem IS-Flaggen sowie eine Machete, die man ebenfalls beschlagnahmte. Den von den beiden Islamisten ins Auge gefassten Zielort kenne man zwar nicht, vermutlich wollten die Islamisten aber ihre manipulierten Schusswaffen bei ihrem geplanten Anschlag einsetzen. Auf Beschluss des Göttinger Amtsgerichts wurden die beiden am Donnerstagmorgen aus Gründen der Gefahrenabwehr in Langzeitgewahrsam genommen. Die beiden seit ihrer Geburt in Deutschland lebenden Ausländer sollen also womöglich abgeschoben werden.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung February 09, 2017 22:30 UTC