Götz Alsmann hat sich mit seiner Band in ein berühmtes Musikstudio in Rom einquartiert und achtzehn italienische Lieder aufgenommen. Sein neues Album „In Rom“ ist der dritte Teil einer Trilogie, für die sich der Sänger und Multi-Instrumentalist aus Münster zuvor bereits „In Paris“ und „Am Broadway“ herumgetrieben hat. Manchmal war Alsmann mit den Textvorlagen allerdings auch nicht zufrieden, dann machte er sich kurzerhand selbst ans Werk. Götz Alsmanns Version heißt da viel präziser „Ich fliege“ und gibt die Sehnsucht, von der Fabio Rovazzis Lied handelt, kongenial wieder. Alsmann singt sich leicht, lässig und elegant durch das Repertoire, er kann aber auch den seifigen Charme eines Conférenciers der sechziger Jahre aktivieren.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung September 29, 2017 18:56 UTC