Ein halbes Jahr nach den Krawallen beim G20-Gipfel wollen die Hamburger Ermittlungsbehörden ihre öffentliche Fahndung nach Verdächtigen auf andere Staaten ausweiten. Diese wurden nach Angaben eines Polizeisprechers vom Freitag routinemäßig auch schon intern mit den Polizeibehörden in anderen EU-Staaten ausgetauscht. Den bisherigen Erkenntnissen zufolge reisten allerdings zahlreiche G20-Gegner aus südeuropäischen Ländern wie Italien und Spanien nach Hamburg. Grote sagte, mit der Entscheidung zur Fahndung im Ausland werde "Neuland" betreten. Die Fahndungsbilder entstanden durch Auswertung von Fotos und Filmaufnahmen, die während der Ereignisse mit Überwachungskameras oder Handys gemacht wurden.
Source: Der Tagesspiegel February 02, 2018 09:11 UTC