Offenbar hat der US-Präsident hochsensible Geheimdienstinformationen mit Russlands Außenminister Sergej Lawrow geteilt, als der zu Besuch im Weißen Haus war. Und die so hochsensibel waren, dass sie die Amerikaner nicht einmal mit anderen Verbündeten geteilt haben und die auch intern nur einer kleinsten Gruppe von Geheimnisträgern zugänglich war. Der Partner, der die Informationen an die Amerikaner weitergegeben hat, hatte offenbar nicht die Erlaubnis gegeben, die Informationen an Russland weiterzugeben. Und je sensibler die Informationen sind, die geteilt werden, desto mehr muss man sich auf den Partner verlassen können. Laut „New York Times“, deren Informanten die „Post“-Geschichte bestätigten, stammen die Informationen von einem befreundeten Dienst im Nahen Osten und die Weitergabe an Russland „könnte eine entscheidende Geheimdienstkooperation gefährden“.
Source: Die Welt May 16, 2017 05:53 UTC