Und branchenferne Konzerne, etwa RWE, Aldi Nord. Eines frappiert beim Blick in die Liste der Nutznießer: Umweltverbände, der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) beziehen gleichfalls Millionensummen aus Fördertöpfen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU. Es sei nicht per se verkehrt, »wenn Kapital von außerhalb in die Landwirtschaft fließt«, meint Lasse van Aken, Kampagnensprecher Agrarwende von Greenpeace Deutschland, zu jW. Aber: Eine Verbindung zwischen diesen Betrieben und Aldi Nord gebe es nicht – weder gesellschaftsrechtlich noch über Lieferketten oder operative Prozesse, betonte von Reitzenstein gegenüber dieser Zeitung. Einen Vorschlag hat van Aken von Greenpeace – die simple Lösung: Subventionen an Großbetriebe kappen, bei 300.000 Euro pro Jahr.
Source: Die Welt January 19, 2024 09:47 UTC