Das war präziser Tempohandball vom Feinsten, mit Stine Oftedal und Nora Mörk in den Hauptrollen. Zu groß war die Furcht, wieder an Amandine Leynaud im französischen Tor zu scheitern. Der Druck eines Halbfinals wäre sicher geringer gewesen als die Zentnerlast, die beim Magdeburger Achtelfinale auf den Schultern der Frauen lastete. Immerhin hätte es mit dem Verbleib Deutschlands im Turnier Live-Bilder aus Hamburg im öffentlich-rechtlichen Fernsehen gegeben. Die sportlichen Vorbilder Niederlande, Frankreich und Norwegen besitzen Strukturen, die der DHB gerade erst aufbaut.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung December 18, 2017 18:33 UTC