Die männlichen Kollegen in gleichen Beschäftigungsverhältnissen bekommen mehr Gehalt, lautet der Vorwurf einer Reporterin von „Frontal 21“. Sie war vor Gericht gezogen, nachdem sie den Eindruck gewonnen hatte, dass sie bei gleicher Arbeitsleistung erheblich weniger verdiene als ihre ebenfalls als feste-freie Mitarbeiter beschäftigten männlichen Kollegen. Entgelttransparenzgesetz gilt nichtDas Gericht entschied am Dienstag zudem, dass die Journalistin keinen Anspruch darauf habe, genau zu erfahren, wie viel Geld ihre männlichen Kollegen verdienen. Laut Ambrosi wäre die Auskunft über das Entgelt der männlichen Kollegen notwendig gewesen, um eine Diskriminierung zweifelsfrei beweisen zu können. In der Kultur- und Medienbranche betrage der Gender Pay Gap 24 Prozent.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung February 05, 2019 15:33 UTC