Hiervon habe sich die JIK „abgekoppelt“, sagt Prasch, ebenso „von der Fixierung auf institutionelle Fragen“, etwa nach der Gründung eines muslimischen Wohlfahrtsverbandes. Bei der JIK sollten „Individuen für sich selbst sprechen und sich damit an die Öffentlichkeit wenden oder sich in eigenen Initiativen betätigen“. Das will sich die JIK ersparen und stattdessen „Diskussionen ermöglichen und die Leute damit zu eigenem Engagement anregen“. Hingegen ständen die anderen 80 Prozent, „die mit der Einwanderung und mit Muslimen recht gut klarkommen, in den Debatten am Rand“. Vielmehr seien die Leute von der JIK „diejenigen, die auf dem Boden des Grundgesetzes und der Demokratie stehen“.
Source: Die Welt October 22, 2016 10:41 UTC