2003 war in der Atacama-Wüste eine winzige Mumie gefunden worden, die so ungewöhnlich aussah, dass manche sie für eine Außerirdische hielten. Es wies diverse genetische Mutationen auf, die für die Knochenfehlbildungen verantwortlich waren. Nein, folgern die Forscher heute: Ata, wie die Mumie nach ihrem Fundort genannt wurde, sei ein Fötus gewesen, habe aber an einer seltenen Erkrankung gelitten, die die Knochen vorzeitig altern lasse. Das wiederrum war möglich, weil das von der Wüstensonne mumifizierte Skelett nur etwa 40 Jahre alt war. Damals hatte er auch gestanden: "Ich habe von Anfang an betont, dass ich beweisen will, dass die Mumie menschlich ist.
Source: Suddeutsche Zeitung March 22, 2018 17:26 UTC