Im Auftrag des Immobilienentwicklers GBI AG haben das Moses Mendelssohn Institut (MMI) und das Immobilienportal WG-gesucht.de in sieben deutschen Großstädten Wohngegenden ermittelt, die von Studenten und Berufseinsteigern offenbar bevorzugt werden. Stefan Brauckmann, Direktor des Moses Mendelssohn Instituts, fasst zusammen: Einerseits seien da die Investoren, "die schauen wollen, wo sich Neubau lohnt". Nach der These der Forscher des Moses Mendelssohn Instituts werden sich auch Quartiere in Randlagen verändern, wenn sich dort junge Leute ansiedeln. Anhand des 500-mal-500-Meter-Rasters und der Nachfrage nach WG-Zimmern konkretisiert die Untersuchung diesen Befund. Die Quartiere dort seien von mehrgeschossigen Wohnhäusern aus der Nachkriegszeit geprägt, "die sich jetzt langsam aufgrund des hohen Preisdrucks zu Lagen für junge Leute entwickeln".
Source: Suddeutsche Zeitung August 28, 2016 21:33 UTC