Erlaubt wurden die Zelte jetzt jedoch nicht für das ursprünglich angemeldete Zeltlager, sondern für die Protestkundgebung »Sleep-In« gegen das Schlafverbot vom Dienstag, für die die Polizei erst zwei, dann zehn Zelte zugelassen hatte. Die für 300 Schlafzelte und Küchen zugelassene Fläche befindet sich nun nur wenige Meter vor der ursprünglich angemeldeten Campfläche. Es gebe kein Konzept der sanitären Einrichtungen, der Abfallentsorgung und der Brand- wie Unfallverhütung. Die Aktivisten sprachen auch von Verletzten, von unverhältnismäßigem Vorgehen der Beamten und von Schikanen gegen Journalisten und Anwälte. »Die G20 verteidigt ein System, das die soziale Ungleichheit auf die Spitze treibt«, teilten die Organisatoren mit.
Source: Neues Deutschland July 05, 2017 20:03 UTC