Das Strafmaß fiel milde aus, weil das Gericht von einem "minderschweren Fall" ausging, und keiner rechtsextremen Haltung. Als ihm der Einsatz in der Wache verlesen wurde, will er von "Heil Hitler" nichts mitbekommen haben, was Zeugenaussagen widerlegten. Verteidiger Bernhard von Elling von der Kanzlei Diestel hatte auf Freispruch plädiert. Zudem sei G. durch das Verfahren, das ihm den Ruf des "Neonazi vom Amt" einbrachte, genug gestraft. Will G., der mit Bezügen von 1400 Euro, gekürzt um 1000 Euro zu Hause sitzt, in die Polizei zurück?
Source: Der Tagesspiegel October 20, 2016 18:22 UTC