Deutschland liegt als „weltgrößter Braunkohlenutzer“ in dem Klimaschutzindex nur im Mittelfeld, noch hinter Indien. Bewertet wurden unter anderem der aktuelle Treibhausgasausstoß von 2010 bis 2015 und die Klimaschutzpläne. Schlusslicht ist „wie immer“ Saudi Arabien, das einen starken Zuwachs an Treibhausgasen habe und nicht in erneuerbare Energien investiere. Das liege zum einen an der Ankündigung, aus dem Pariser Klimaschutzabkommen auszutreten, zum anderen seien schon jetzt die CO2-Emissionen und der Primärenergieverbrauch „entschieden zu hoch“. Nach eigenen Angaben vergleicht der Index die knapp 60 größten Emittenten in vier Bereichen: Emissionen (40 Prozent), Energieverbrauch (20 Prozent), Erneuerbare Energien (20 Prozent) und Klimapolitik (20 Prozent).
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung November 15, 2017 12:45 UTC