Denn Haar ist nie nur Haar. Die Ausstellung „HAAR – MACHT – LUST“ in der Kunsthalle München geht diesem Phänomen nach und zeigt, wie sehr sich in Haaren Fragen von Schönheit und Begehren, von Macht und Kontrolle, von Zugehörigkeit und Widerstand spiegeln. Haar ist intim und öffentlich zugleich: Es rahmt unser Gesicht, prägt unser Auftreten und sendet Botschaften, die weit über das Persönliche hinausgehen. Ein anregender Streifzug durch 3.000 Jahre Kunst- und KulturgeschichteSchon in den großen Erzählungen des Altertums spielt Haar eine zentrale Rolle. In künstlerischen Darstellungen wird ihr Haar – als lebendiges Geflecht aus Schlangen – zum Sinnbild dieser Spannung: faszinierend, bedrohlich und von fatalem Eigenleben.
Source: Suddeutsche Zeitung April 01, 2026 16:56 UTC