Hamburg (dpa/lno) - Hamburger Bestatter fürchten, im Falle einer Verschärfung der Corona-Pandemie nicht ausreichend mit Schutzkleidung und Desinfektionsmitteln versorgt zu sein. Kaltenbach forderte deshalb, dass die Bestatter - natürlich neben den Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen - bevorzugt ausgestattet werden müssten. Die Bestatter würden zudem derzeit mit den Behörden der Hansestadt im Gespräch sein, damit ihre Branche als systemrelevant eingestuft wird. Gerade bei Erdbestattungen müssten die Toten zeitnah beigesetzt werden. In erster Linie würden sich die Hamburger Bestatter derzeit enger vernetzten, damit sie sich im Fall von deutlicher Mehrarbeit wegen der Krise gegenseitig unterstützen können.
Source: Suddeutsche Zeitung April 04, 2020 08:15 UTC