Der Industriekonzern Thyssenkrupp wird sein Stahlgeschäft nicht an den Konkurrenten Liberty Steel verkaufen. Die Gespräche mit Liberty Steel über einen möglichen Erwerb von Thyssenkrupp Steel Europe seien beendet worden, eine Veräußerung des Stahlgeschäfts an Liberty Steel werde damit nicht zustande kommen, teilte Thyssenkrupp am Mittwochabend mit. Die Kernsparte des Konzerns konnte ihr Ergebnis im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2020/21 im Vergleich zum Vorjahr von minus 144 Millionen Euro auf einen Gewinn von 22 Millionen Euro steigern. Der Revierkonzern hatte ein Kaufangebot des britisch-indischen Unternehmers Sanjeev Gupta geprüft, der die Stahlerzeugung der Essener in seinen Konzern Liberty Steel aufgehen lassen wollte. Für die Modernisierung seiner Stahlsparte gab Thyssenkrupp zuletzt Investitionen von gut 700 Millionen Euro frei.
Source: Der Tagesspiegel February 17, 2021 20:15 UTC