Medienberichten zufolge ging die Schauspielerin, die anonym bleiben will, juristisch gegen den 57-jährigen Filmemacher vor, weil er 2013, bei den Dreharbeiten zu „Möbius“, körperliche und sexuelle Gewalt gegen sie ausgeübt haben soll. Laut Gericht handelte es sich um eine Ohrfeige am Set, die der Regisseur einräumte – sie sei ihm unterlaufen, weil er wollte, dass die Szene realistischer wird. Im Dezember 2017 zahlte er eine Strafe von fünf Millionen Won (rund 3800 Euro). Es handele sich um eine „Allegorie auf die Bestie Mensch“, die in „teils drastischen Bildern Gewalt von Männern gegen Frauen und Männer zum Thema hat“. Kim Ki-duk kommt nach Berlin, laut Lázaro wolle er sich der Diskussion stellen.
Source: Der Tagesspiegel February 12, 2018 17:03 UTC