Analysen hätten ergeben, dass keine Dioxine oder PCB in Wohngebieten niedergegangen seien, teilt das Landesumweltamt mit. Nach der gewaltigen Explosion in einer Müllverbrennungsanlage in Leverkusen geben die Behörden vorerst Entwarnung: Die Analysen hätten ergeben, dass in den Partikeln, die in den Wohngebieten gesammelt wurden, "keine kritischen Werte an Dioxinen und PCB gefunden" worden seien, sagte Ulrich Quaß vom Landesumweltamt am Freitagnachmittag. Auch die Messungen von Schadstoffen in der Luft unmittelbar nach der Explosion seien "unauffällig" gewesen, sagte Quaß. Mindestens fünf Menschen kamen bei der Explosion am Dienstag ums Leben, zwei weitere Personen werden nach wie vor vermisst. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung und fahrlässiges Herbeiführen einer Explosion gegen unbekannt.
Source: Suddeutsche Zeitung July 30, 2021 12:23 UTC