Der staatlich geförderte Breitbandausbau betrifft vor allem Haushalte, die mit Vectoringtechnik versorgt werden. Das Kloster Schäftlarn und der Ortsteils Zell bekommen mittels der Fördergelder hingegen Glasfaserleitungen bis vor die Haustür. Dass die beiden Gebiete nicht mit Vectoring versorgt werden, hat strukturelle Gründe: Unter Zell liegen die Glasfaserleitungen nach Icking, die von der Telekom genutzt werden. Um jene Schäftlarner, die nun Vectoringtechnik haben, aber lieber Glasfaser bis vor die Türe wollen, kümmert sich ein neues Unternehmen: Bis 28. Wenn sich 40 Prozent der Schäftlarner für den Glasfaserausbau bis vor ihre Tür entscheiden, wird die Deutsche Glasfaser das Projekt umsetzen.
Source: Suddeutsche Zeitung January 24, 2020 21:22 UTC