Acker in Brandenburg Der Wind kann mit Glyphosat belastete Ackerböden über weite Strecken tragen. Bei einer Untersuchung von Böden in der EU haben sie bei 45 Prozent der Proben eine Belastung mit Glyphosat oder dessen Abbauprodukt AMPA festgestellt. Dafür haben sie über 300 Proben aus einem standardisierten europäischen Boden-Monitoring untersuchen lassen – für die jeweils drei wichtigsten Fruchtfolgen in zehn EU-Ländern. Während die Internationale Krebsforschungsagentur das Mittel als „wahrscheinlich krebserregend“ einstuft, hält die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) Glyphosat für sicher. Der Dax-Konzern will den US-Agrarriesen Monsanto übernehmen, der genverändertes Saatgut vertreibt, das besonders gut mit Glyphosat behandelt werden kann.
Source: Handelsblatt October 19, 2017 14:36 UTC