Wie in Finanzkreisen bestätigt wurde, hat die amerikanische Investmentbank Goldman Sachs ein Wertpapierpaket im Nominalwert von 50 Milliarden Dollar gekauft, das die Deutsche Bank seit Juli nicht mehr als Kerngeschäft betrachtet und deshalb in eine Abbaueinheit gepackt hatte. In dieser Abbaueinheit lagen anfangs Wertpapiere im Bilanzvolumen von 288 Milliarden Euro, Ende September war es auf 177 Milliarden Euro geschrumpft. Durch den Wertpapierverkauf an Goldman Sachs schrumpft die Abbaueinheit jetzt weiter – allerdings nicht um 50 Milliarden Dollar. Denn auf dieses Nominalvolumen dürfte die Deutsche Bank schon Abschreibungen vorgenommen haben, das Bilanzvolumen dürfte also (etwas) niedriger sein. Die Deutsche Bank wollte zum Verkauf der Wertpapiere keinen Kommentar abgeben.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung November 27, 2019 15:22 UTC