Dennoch sei die Lage brisant, sagt Martin Lück, Chef-Kapitalmarktstratege für Deutschland und Österreich bei Franklin Templeton: „Wir sind in einer neuen Eskalationsspirale angekommen.“ Bei den ersten Zolldrohungen am sogenannten „Liberation Day“ im April vergangenen Jahres habe sich das Weiße Haus noch bemüht, die Zölle mit „pseudowissenschaftlichen Argumenten“ zu begründen, sagt Lück. „Diese Mühe macht man sich nun nicht mehr. Die US-Regierung hat den letzten Rest Zurückhaltung abgelegt.“
Source: Handelsblatt January 19, 2026 23:43 UTC