Diese Auffassung vertritt Gregor Gysi, Präsident der Europäischen Linken und Bundestagsabgeordneter der Linkspartei, im nd-Interview. Er macht auch rechtliche Gründe gegen eine Sammlungsbewegung geltend, wie sie die Fraktionschefin der Linkspartei im Bundestag, Sahra Wagenknecht, anstrebt. »Sahra Wagenknecht beschreibt etwas, was rechtlich nicht mehr möglich ist«, sagte Gysi zu Überlegungen, mit einer solchen Sammlungsbewegung zu Wahlen anzutreten. »Das würde zur Zerstörung der LINKEN führen.« Eine Sammlungsbewegung könne es nur um die Linkspartei geben, nicht neben ihr. Im Konflikt zwischen der Führung der Linkspartei und der Fraktionsspitze im Bundestag sieht Gysi eine Verantwortung auf beiden Seiten.
Source: Neues Deutschland April 06, 2018 15:56 UTC