Die Bundesregierung befürchtet bei der Griechenland-Rettung in einem ungünstigen Szenario einen zusätzlichen Finanzierungsbedarf in dreistelliger Milliardenhöhe. Denkbar sei ein Szenario mit weniger Reformen und geringerem Primärüberschuss sowie anderen makroökonomischen Annahmen, hieß es in dem Bericht. Mehr zum ThemaIn dem Papier wird außerdem darauf verwiesen, dass der IWF in seinen bisherigen Analysen der Schuldentragfähigkeit einen Primärüberschuss von 1,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) zugrunde gelegt habe. Griechenland aber habe mit der Eurozone ein Haushaltsplus vor Schuldentilgung von 3,5 Prozent der Wirtschaftsleistung für das Jahr 2018 und darüber hinaus vereinbart. Sie fürchten den zusätzlichen Finanzierungsbedarf, der sich ergeben würde, wenn man diesen Forderungen nachgäbe.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung March 29, 2017 06:45 UTC