DFB-Präsident Reinhard Grindel attackiert Mesut Özil, weil der sich in London nicht mit Bundestrainer Joachim Löw und Oliver Bierhoff traf. Man habe Özil zwar auch den WM-Titel zu verdanken, sagt Grindel - "aber er hat auch Jogi Löw eine ganze Menge zu verdanken"Doch auf die Kernfrage hat er keine Antwort: War das Gespräch vereinbart oder nur angekündigt? Erfolgloser London-Besuch"Ich finde es nicht richtig, dass man angesichts der Vorwürfe, die Mesut Özil erhoben hat, nicht ins Gespräch kommen kann", sprach Grindel - und bezog sich auf einen London-Besuch von Bundestrainer Joachim Löw und Nationalelf- Manager Oliver Bierhoff Anfang der Woche, der ohne ein von beiden erhofftes Treffen mit Özil endete. Dazu Grindel: Man habe Mesut Özil zwar auch den WM-Titel zu verdanken - "aber er hat auch Jogi Löw eine ganze Menge zu verdanken, und ich finde, dass es sich gehört, ein persönliches Gespräch zu führen". So oder so könnte Grindel, der über den Arsenal-Besuch informiert war, mit seiner Kritik am sturen Özil flott ins nächste Politikum schlittern.
Source: Suddeutsche Zeitung September 28, 2018 15:22 UTC