Doch dann, wie auf ein stilles Kommando hin, werden Fahnen gehisst und das Bild des PKK-Führers Abdullah Öcalan enthüllt. Die Polizei hatte sich auf alle denkbaren Szenarien vorbereitet: auf Störungen durch türkische Nationalisten, auf politische Provokationen, auf gewaltsame Auseinandersetzungen. „Wir haben gesehen, dass sich der überwiegende Teil der Demonstranten an die Vorgaben gehalten hat. Die ursprüngliche Strecke durch die Münchner Straße hatte die Versammlungsbehörde aufgrund von Sicherheitsbedenken auf die Kaiserstraße verlegt, weil es dort weniger türkische Geschäfte gibt. Er habe sieben Monate im Gefängnis verbracht, berichtet er, weil er in seinem Heimatland gegen das Regime auf die Straße gegangen sei.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung March 18, 2017 18:45 UTC