Niedersachsen will herausfinden, wie häufig Stichwaffen bei Verbrechen zum Einsatz kommen und nimmt sie deshalb in die Polizeiliche Kriminalstatistik auf. Auslöser seien die Messerattacken in den vergangenen Tagen und Wochen gewesen, sagte Ministeriumssprecherin Svenja Mischel am Dienstag. „Wir wollen wissen, wie die tatsächlichen Zahlen aussehen.“ Über das Vorhaben hatte zuerst die „Neue Osnabrücker Zeitung“ berichtet. Bisher wertet schon die Kriminalpolizei Berlin gesondert das Messer als Tatwerkzeug in ihrer Statistik aus. Der Zustand der jungen Frau sei weiterhin kritisch, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Hannover, Thomas Klinge, am Dienstag.
Source: Der Tagesspiegel March 27, 2018 14:12 UTC