Mit dem „Welttag des Hörens“ will die WHO nationale Regierungen dazu bringen, mehr für den Lärmschutz zu unternehmen. Das ist keine neue Erkenntnis, doch lässt sich das Höralter, das nicht dem tatsächlichen Alter des Menschen, sondern dem Alter seiner Hörleistung entspricht, recht einfach feststellen. So beträgt beispielsweise der durchschnittliche Hörverlust eines Berliners plus 12,87Jahre – sein Höralter entspricht also einem gesunden Menschen, der 12,87 Jahre älter ist. Großstädter sind besonders betroffenAutor: Peter-Philipp Schmitt, Redakteur im Ressort „Deutschland und die Welt“. Die Ergebnisse wurden ausgewertet und mit Erhebungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und mit Daten der norwegischen Forschungsorganisation Sintef verglichen, um herauszufinden, „wie weit die städtische Lärmbelästigung und das abnehmende Hörvermögen zusammenhängen“.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung March 03, 2017 08:15 UTC