Washington Die Kritik von Robert Habeck an US-Präsident Donald Trump hat nach Aussagen des Grünen-Politikers auch in der Regierung in Washington Irritationen ausgelöst. „Das hat zu einem sehr undiplomatischen, offenen und dadurch sehr ehrlichen und sehr erhellenden Gespräch geführt.“ Dabei sei deutlich geworden, „dass es nicht um Rhetorik geht, sondern in Wahrheit um unterschiedliche politische Ansätze“. Vor seiner USA-Reise hatte Habeck am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos die Rede Trumps als „Desaster“ bezeichnet. Trump hatte unter anderem vor den „ewigen Propheten des Untergangs“ gewarnt, ohne das Wort Klimawandel in den Mund zu nehmen. Aus ihrer Erfahrung wurde immer wieder unterstrichen, dass man für Schweigsamkeit und Wegducken nichts bekommt, sondern nur die Ehrlichkeit der Auseinandersetzung belohnt wird.“Habeck war am Mittwoch nach Washington gekommen.
Source: Handelsblatt January 25, 2020 02:37 UTC