Entsprechend begehrt sind die Stellplätze für die Buden – auch an der Hafenstraße, einem historisch linksgeprägten Ort, der unmittelbar an die hochfrequentierten Landungsbrücken grenzt. Lapidar wird vom Bezirksamt darauf verwiesen, dass dieser Umstand seit Jahren bekannt sei und von allen Senaten der vergangenen Jahre so getragen werde. Entsprechend könne auch nicht beziffert werden, wie viel Gelder an der Stadtkasse vorbeigeschleust werden. „Es kann nicht sein, dass Händler auf der einen Straßenseite hohe Gebühren zahlen und ins unternehmerische Risiko gehen, während auf der anderen unter Duldung der Stadt der Schwarzhandel blüht“, sagt Rando Aust, CDU-Mitglied im City-Ausschuss. Auch aus dem linksautonomen Zentrum am Schulterblatt werden seit Jahrzehnten keine Steuern gezahlt – nach den G-20-Krawallen fürchteten die Betreiber eine Razzia der Behörden.
Source: Die Welt August 23, 2017 13:41 UTC