Hanau: Rechtsverharmloser (neues-deutschland.de) - News Summed Up

Hanau: Rechtsverharmloser (neues-deutschland.de)


Die Tötung von zehn Menschen in Hanau wurde von rechts als tragischer Akt eines verwirrten Einzeltäters dargestellt - um von der eigenen Verantwortung für die rassistische Aufheizung des Diskurses im Land abzulenken. AfD-Chef Jörg Meuthen trennte den Hetzdiskurs seiner Partei vom Hanauer Täter, dessen Morde »lediglich« die »wahnhafte Tat eines Irren« seien. Anders als bei Gewaltaktionen, in die Migranten verwickelt sind, plädierte Meuthen höchst eigennützig dafür, die Hanauer Morde nicht zu »instrumentalisieren«. Und so beschwerte sich der Ex-Chef des Verfassungsschutzes, dessen »Frühwarnsystem« immer wieder versagt hatte: »Täter sind immer rechts, Opfer immer links«. Eine Zusammenfassung der rechten Reaktionen auf Hanau bot der Zeichner Ralph Klute: »Was wir über den Täter wissen: Rechtspopulisten werden versuchen, ihn zu instrumentalisieren«.


Source: Neues Deutschland February 20, 2020 16:18 UTC



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