Politisch sind die Verhältnisse zwischen den drei asiatischen Ländern China, Japan und Südkorea durchaus angespannt. In einer wirtschaftlich sehr wichtigen Frage liegen sie indes auf einer Linie: Sie finden den internationalen Waren- und Dienstleistungsaustausch gut und möchten, dass er so wenig wie möglich behindert wird. In einer gemeinsamen Erklärung der Finanzminister und Notenbankchefs teilten die drei Staaten an diesem Freitag mit, dass sie sich darauf verständig hätten, Protektionismus und Abschottung abzulehnen. Der Handel sei einer der wichtigsten Motoren des Wirtschaftswachstums, er ermögliche eine höhere Produktivität und mehr Arbeitsplätze. Gerade in Exportländer wie China, Japan oder Deutschland löst das nach wie vor Sorgen aus.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung May 05, 2017 05:48 UTC