Insofern dürfte es der Verteidigungsministerin gut passen, dass sie umgehend zeigen kann, wofür das Geld gebraucht wird. Das Signal, das von der Leyen an Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) sendet, ist klar: Ich brauch' das Geld. Bis 2023 steigen die Steuereinnahmen weniger stark als bisher angenommen, weshalb der Bundeshaushalt mit 24,7 Milliarden Euro weniger wird auskommen müssen. Sollten sie bis 2025 auf 1,5 Prozent des BIP steigen, wären das auf Basis aktueller Werte fast 51 Milliarden Euro. Da aber die Wirtschaft jedes Jahr wächst, ist es möglich, dass die deutschen Militärausgaben bis 2025 auf mehr als 60 Milliarden Euro steigen müssten.
Source: Suddeutsche Zeitung February 05, 2019 17:48 UTC