Dass die »Heimspiele« dabei im Olympiastadion und damit der Heimat des Stadtrivalen Hertha BSC am anderen Ende der Stadt ausgetragen werden, ist da nur eine Randnotiz. Das Olympiastadion ist für die Unioner dennoch ein historischer Ort der Vereinsgeschichte. Nach Spielen gegen heute abgestürzte Traditionsklubs wie Rot-Weiß Oberhausen oder den SSV Reutlingen hieß es für die Unioner Koffer packen. Ein Gefühl der Ohnmacht, das auch die älteren Stadionbesucher aus dem Jahr 1968 kennen. In Köpenick beginnt die Anhängerschaft wieder zu träumen, drei Flutlichtspiele im ungeliebten Olympiastadion warten.
Source: Junge Welt September 14, 2021 17:26 UTC