Ein Frau putzt die Frontpartie eines Autos der Marke Geely im Hauptquartier des chinesischen Autokonzerns Geely in Hangzhou, China. Mit einer komplizierten Derivatestruktur ist dem Automobilhersteller der Einstieg bei dem deutschen Hersteller Daimler gelungen. Der komplizierte Mechanismus dahinter funktioniert wie folgt: Ein Aktien-Collar ist eine komplexe Derivatestruktur, bei der die Risiken der Aktien verringert werden. Um ein solches Derivategeschäft für Geely auf die Beine zu stellen, muss die Bank im Prinzip ein Gegengeschäft eingehen und so ihre Risiken begrenzen. „Die Chinesen haben damit einen Teil ihrer Daimler-Beteiligung wohl nur für die Dauer des Derivategeschäft erworben“, sagt ein Investmentbanker, der mit solchen Derivategeschäften vertraut ist.
Source: Handelsblatt February 26, 2018 16:16 UTC