Einer der ersten war Johann Bernhard Schultz, dem 1688 ein Blick aus mehreren hundert Metern Höhe gelang. Zur besseren Orientierung hat Ulrich Giersch rechts daneben einen dicken Punkt in die Karte gesetzt, der den Standort des 280 Jahre später errichteten Fernsehturms markiert. Das gilt erst recht für Friedrich August Borchels „Blick auf Berlin vom Thurme der Marienkirche aus“ von 1855. Der Zeichner schwebt etwa über dem heutigen Bundeskanzleramt, was exzellenten Blick etwa bis zum Alex und dem Urbanhafen ermöglicht. „Das markiert für mich die Stunde null nach der Wiedervereinigung“, sagt Ulrich Giersch.
Source: Der Tagesspiegel June 02, 2019 12:11 UTC