Die Betreiber des Hostels auf dem Gelände der nordkoreanischen Botschaft in Mitte halten ihr Geschäft trotz der UN-Sanktionen gegen das Land für rechtmäßig. Die Betreiberin EGI GmbH habe seit April 2017 keine Miete mehr für das frühere Botschaftsgebäude gezahlt, in dem sie seit 2007 das „City Hostel Berlin in der Glinkastraße betreibt, sagte der Anwalt der Firma, Felix Hahn, am Dienstag vor dem Verwaltungsgericht Berlin. Er beantragte beim Gericht am Dienstag eine Prüfung vor dem Europäischen Gerichtshof, um klären zu lassen, ob die Gesetzeslage überhaupt für den Fall des Hostels gelte. Das Bezirksamt Berlin untersagte bereits 2018 den Betrieb des Hostels auf dem Botschaftsgelände, wogegen die Betreiber vor das Verwaltungsgericht zogen. Die Newsletter können Sie hier kostenlos bestellen: leute.tagesspiegel.de]Schon 2017 hatte Nordkorea den Hostelbetreibern eine Kündigung geschickt - auf Druck der Bundesregierung, wie es in dem Kündigungsschreiben hieß.
Source: Der Tagesspiegel January 28, 2020 12:00 UTC