Im zweiten Quartal – so wollen es die Manager von Segula und Opel – soll der Deal zum Abschluss kommen. Das ist besonders bedeutsam in Zeiten, in denen Wettbewerber das Risiko signifikanter Stellenstreichungen in Deutschland hervorgehoben haben.“Die IG Metall stemmt sich nun aber vehement gegen die Transaktion. Die Opelaner müssten bei einem Wechsel zu Segula mit geringeren Entgelten und einer „Verschlechterung“ der Arbeitsbedingungen rechnen, schreiben die IG Metall Vertrauensleute. Im Bereich Powertrain (Antriebe) würden bei Opel laut IG Metall zwar „überschaubare Personalüberhänge“ entstehen. Die IG Metall befürchtet, dass der Deal mit Segula als „Durchlauferhitzer“ dafür dienen könnte, „Entwicklungskompetenzen in Billiglohn-Ländern zu verlagern“, heißt es in dem Thesenpapier.
Source: Handelsblatt February 05, 2019 14:53 UTC